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Lichtlein wechsel Dich!

| Bauprodukte - NEWS, Handwerker - NEWS | 11. September 2015

LED-Lichtkonzepte können einfach in die Hausautomation eingebunden werden
(djd). Was gibt es Schöneres, als zu Hause bei Kaminfeuer auf dem Sofa zu kuscheln und dem Herbstregen zu lauschen, der sanft an die Scheiben klopft? „Das richtige Kuschel-Ambiente kann man heute per Knopfdruck herstellen“, erklärt Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Möglich werde dies durch Hausautomationssysteme in Verbindung mit innovativen LED-Lichtkonzepten, die ihre Lichtfarbe nach Lust, Laune und aktueller Stimmungslage der Nutzer wechseln können.

Hausautomation plus Lichtkonzept: Ein sogenanntes Lichtband kann per WLAN für stimmungsvolle Effekte sorgen und nachts die Orientierung erleichtern. Foto: djd/somfy

Lichtstimmungen beeinflussen das Wohlbefinden

Viele Möglichkeiten für individuelle Lichtkonzepte bietet etwa das Lichtsystem „Hue“ von Philips. In 16 Millionen unterschiedlichen Farbschattierungen lassen sich die Leuchten einstellen. Helles, frisches Licht kann das Aufwachen am Morgen einfacher machen, klares, freundliches Licht passt genau zum Mittagessen – und zur Kuschelzeit abends ist natürlich warmes, gedämpftes Licht angesagt, das an den Schein einer Kerze erinnert. Zur Partytime schließlich lassen sich farbliche Effekte einsetzen, die passend zur Musik die Stimmung anheizen. Gesteuert wird das Lichtsystem über eine App, noch einfacher und komfortabler geht es beispielsweise über das Smart Home-System „TaHoma“ von Somfy.

Moderne Hausautomationssysteme lassen sich mit innovativen LED-Lichtkonzepten verbinden – auf diese Weise kann man die Lichtfarbe nach Lust und Laune wechseln. Foto: djd/somfy

Einbindung über WLAN

Über eine sogenannte Bridge wird die Verbindung zwischen den Leuchten und einem WLAN in der Wohnung hergestellt. Darüber erfolgt auch die Einbindung in die Hausautomation. Mehr Informationen über die Funktionen und Möglichkeiten gibt es unter www.somfy-smarthome.de. Nach der Integration können die Leuchten über die TaHoma-Bedienoberfläche mittels Smartphone oder Tablet-PC gesteuert und in eigene Wohnszenarien eingebunden werden, die es erlauben, unterschiedliche Funktionen zu verbinden. Ein Szenario „Kuschelabend“ könnte zum Beispiel automatisch die Rollläden herunterfahren, die LED-Beleuchtung auf gedämpftes Warmlicht einstellen und sanfte Hintergrundmusik starten. Falls dann doch noch echte Kerzen die romantische Stimmung unterstreichen sollen: Hier ist natürlich auch künftig das Streichholz oder Feuerzeug gefragt.

(djd). Mit Rauchmeldern, Sensoren an Fenstern und Türen und Szenarien, die zum Beispiel im Brandfall Fluchtwege öffnen, machen Smart Home-Systeme das Haus sicherer. Über TaHoma von Somfy und das Lichtsystem „Hue“ von Philips ergeben sich neue Möglichkeiten, Einbrecher durch Lichtszenarien abzuschrecken. Wenn im leerstehenden Haus nicht nur Lichter an- und ausgehen, sondern sich auch ihre Farbe ändert, macht das Haus einen bewohnten Eindruck und schreckt Ganoven ab. Unter www.somfy-smarthome.de gibt es mehr Informationen.

Viele Möglichkeiten für individuelle Lichtkonzepte bietet etwa das Lichtsystem „Hue“ von Philips. Die Leuchten lassen sich in 16 Millionen unterschiedlichen Farbschattierungen einstellen. Foto: djd/somfy

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Guck mal, wer da klingelt

| Allgemein, Bauprodukte - NEWS, Handwerker - NEWS | 1. September 2015

Moderne Türkommunikationssysteme sorgen für mehr Komfort und Sicherheit .
(djd). Eine Freisprechanlage an der Haustür gehört heute fast zur Grundausstattung von Häusern und Wohnungen. Doch moderne Türkommunikationssysteme können noch weit mehr, als aus sicherer Distanz zu lauschen, wer da Einlass begehrt. Mit intelligenter Videoüberwachung, Türöffnern mit Fingerabdruckerkennung und der Möglichkeit, den Eingangsbereich auch per Smartphone, Tablet PC oder Rechner zu überwachen, bringen sie mehr Komfort und Sicherheit in die eigenen vier Wände. Unter www.elektro-plus.com gibt es dazu weitere Informationen.

Durch Einbindung der Haustürkommunikation ins IP-System des Haushalts kann die Haustür auch von Mobilgeräten wie Smartphone oder Tablet aus überwacht werden. Foto: djd/ELEKTRO+/Busch-Jaeger

Durch Einbindung der Haustürkommunikation ins IP-System des Haushalts kann die Haustür auch von Mobilgeräten wie Smartphone oder Tablet aus überwacht werden. Foto: djd/ELEKTRO+/Busch-Jaeger

Erst mal sehen, wer da Einlass begehrt

Per Videokamera kann man sich beispielsweise ein genaues Bild davon machen, ob ein Besucher an der Haustür willkommen ist oder nicht. Per digitalem Zoom kann man den Gast noch genauer unter die Lupe nehmen, bevor die Haustür geöffnet wird. Über automatische Ton- und Bildaufzeichnungen mit Speicherung der Uhrzeit werden Besucher auch dann erfasst, wenn niemand zu Hause ist. „Nicht nur für ältere Bewohner besonders bequem, ist eine Einbindung der Türkontrolle in das IP-System des Haushalts“, rät Hartmut Zander, Projektleiter der Initiative ELEKTRO+. Durch die Einbindung können Ton- und Bildsignale auf IP-fähige Telefone, Smartphones, Tablets oder andere Computer übertragen werden. So lässt sich die Haustür problemlos von jedem Zimmer aus kontrollieren anstatt nur von einem zentralen Bedienteil aus.

Die Außenteile eines Türkommunikationssystems sollen schick aussehen und vor Beschädigungen gut geschützt sein. Foto: djd/ELEKTRO+/Busch-Jaeger

Die Außenteile eines Türkommunikationssystems sollen schick aussehen und vor Beschädigungen gut geschützt sein. Foto: djd/ELEKTRO+/Busch-Jaeger

Sesam-öffne-dich per Fingerabdruck

Wer keine Lust mehr hat, wegen eines vergessenen oder verlorenen Hausschlüssels die teuren Dienste eines Schlüsselnotdienstes in Anspruch zu nehmen, der stattet die Haustür zusätzlich mit einem Fingerabdruck-Lesegerät aus. Den eigenen Fingerabdruck, der bei Installation einmal mit Administratoren-Rechten eingespeichert wird, hat man immer dabei. Und hochwertige Lesegeräte sind so ausgelegt, dass sie nicht einmal mit einem abgeschnittenen Finger und erst recht nicht mit einem Silikon-Abdruck der Fingerlinien zu überlisten wären.

Nie mehr den Schlüsselnotdienst holen müssen: Hoch entwickelte Fingerabdruck-Scanner gewähren schlüssellos Zutritt zum Haus und lassen sich so gut wie nicht übertölpeln. Foto: djd/ELEKTRO+/Gira

Nie mehr den Schlüsselnotdienst holen müssen: Hoch entwickelte Fingerabdruck-Scanner gewähren schlüssellos Zutritt zum Haus und lassen sich so gut wie nicht übertölpeln. Foto: djd/ELEKTRO+/Gira

Schöner läuten: Außenanlagen für die Haustür-Kommunikation

(djd). Die Außenteile von Türfreisprechanlagen können auf oder unter Putz eingebaut werden. Unterputz-Varianten mit wetterfesten Edelstahl-Oberflächen sind besonders gut gegen mutwillige Beschädigungen geschützt. Die Außenanlagen lassen sich auch an Garagen, in bestehende Briefkastenanlagen oder Gartenmauern und -säulen integrieren oder etwa als einzelstehende „Energiesäule“ aufstellen. Unter www.elektro-plus.com gibt es weitere Informationen zur Elektro- und Kommunikationsinstallation im Haus.

Freisprecheinrichtungen mit Videoüberwachung zeigen auf einen Blick, wer an der Haustür Einlass begehrt. Foto: djd/ELEKTRO+/Gira

Freisprecheinrichtungen mit Videoüberwachung zeigen auf einen Blick, wer an der Haustür Einlass begehrt. Foto: djd/ELEKTRO+/Gira

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Schluss mit dem Schattendasein

| Allgemein, Bauprodukte - NEWS, Handwerker - NEWS | 28. August 2015

Tageslicht-Spots leiten Licht über das Gebäudedach in fensterlose Räume .
(djd). Auf den ersten Eindruck kommt es bekanntlich an. Doch der fällt in vielen fensterlosen Eingangsbereichen ziemlich düster aus. Zahlreichen Entrees mangelt es mit dem fehlenden Tageslicht auch an Gemütlichkeit, Gäste empfängt man hier eigentlich nur ungern. Eine clevere Möglichkeit, jeden fensterlosen Flur ein wenig freundlicher erscheinen zu lassen, bieten spezielle sogenannte Tageslicht-Spots, die sich auch nachträglich montieren lassen.

Clevere Konstruktion: Durch eine Scheibe wird Tageslicht über einen reflektierenden Lichttunnel direkt in den innenliegenden Bereich geleitet. Foto: djd/VELUX

Clevere Konstruktion: Durch eine Scheibe wird Tageslicht über einen reflektierenden Lichttunnel direkt in den innenliegenden Bereich geleitet. Foto: djd/VELUX

Mehr Gemütlichkeit, weniger Beleuchtungskosten

Das ausgeklügelte System ist sowohl für Häuser mit Schrägdach als auch Flachdach geeignet: Durch eine transparente Scheibe wird Tageslicht über einen reflektierenden Lichttunnel direkt in den innen liegenden Bereich geleitet. Der Tageslicht-Spot etwa von Velux führt somit genügend natürliches Licht in den Empfangsbereich, um eine Flur-Fläche von bis zu neun Quadratmetern aufzuhellen – mit einer Leistung, die in etwa einer 60-Watt-Glühlampe entspricht. Der Einbau steigert auf diese Weise nicht nur die Gemütlichkeit, sondern senkt zugleich die Energiekosten für die Beleuchtung. Denn tagsüber kann man weitestgehend auf künstliche Lichtquellen verzichten. Auch nach Sonnenuntergang soll niemand über Schuhe und Taschen stolpern: Für die Nacht lassen sich die Spots mit einer energieeffizienten LED-Leuchte ausstatten, die zu später Stunde die sichere Belichtung des Flurs oder Eingangsbereiches übernimmt.

Schluss mit düsteren Eingangsbereichen: Ein Lichttunnel holt das Tageslicht vom Dach in fensterlose, innenliegende Räume. Foto: djd/VELUX

Schluss mit düsteren Eingangsbereichen: Ein Lichttunnel holt das Tageslicht vom Dach in fensterlose, innenliegende Räume. Foto: djd/VELUX

Unterstützung bei der Planung

Für die Planung eines solchen Systems gibt es unter www.velux.de/tageslicht-spot einen praktischen Tageslichtkalkulator. Mit wenigen Eingaben und Mausklicks lässt sich ermitteln, welcher Spot für die eigene Anforderung am besten geeignet ist, wie viel dieser kostet und mit wie viel Licht der Raum künftig erhellt werden kann. Auf der Seite findet man auch Handwerker aus der Nähe, die die Montage übernehmen können. Im Übrigen ist diese intelligente Lösung nicht nur für Flure eine praktische Angelegenheit. Auch in fensterlosen Bädern sorgt der Spot buchstäblich für Erleuchtung.

Auch für Bäder im Obergeschoss, die über kein Fenster verfügen, stellt der Tageslicht-Spot eine passende Alternative dar. Foto: djd/VELUX

Auch für Bäder im Obergeschoss, die über kein Fenster verfügen, stellt der Tageslicht-Spot eine passende Alternative dar. Foto: djd/VELUX

Begehbarer Kleiderschrank mit Tageslicht

(djd). Begehbare Kleiderschränke sind eine praktische Sache – doch meist werden sie nachträglich etwa vom Schlafraum abgetrennt und sind somit fensterlos und ziemlich dunkel. Kunstlicht hellt den Raum zwar auf, weist aber nicht dieselbe Farbtemperatur wie Tageslicht auf. Daher werden etwa Farbtöne der Kleidung nicht in gleicher Qualität sichtbar und wirken oft anders als unter freiem Himmel. Auch hier kann ein Tageslicht-Spot etwa von Velux helfen, Tageslicht und somit eine angenehme Helligkeit in den Ankleideraum zu leiten.

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Natürlicher Auftritt

| Allgemein, Bauprodukte - NEWS, Handwerker - NEWS | 24. August 2015

Steinteppiche wirken edel und haben einen positiven Einfluss auf das Wohnklima
(djd). Bauen mit natürlichen Materialien: Vielen Modernisierern und Häuslebauern kommt es heute neben Optik und Funktion ebenso auf den ökologischen Wert der verwendeten Baustoffe an. „Was im Haus verarbeitet wird, auch an nicht sichtbaren Stellen, kann ganz wesentlich das Raumklima und damit das Wohlbefinden beeinflussen, etwa über Emissionen aus Böden und Wänden“, erläutert Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Besonders emissionsarm und zudem allergikergerecht seien beispielsweise Bodenbeläge aus Naturmaterialien wie Quarzkies oder Marmorgranulat.

40803 Bitte verwenden Sie das Motiv nur mit Quellenangabe Foto: djd/Risto. Verstoesse gegen das Urheberrecht muessen wir juristisch verfolgen. Bilder duerfen nur mit vollstaendiger Quellenangabe und im Zusammenhang mit dem jeweiligen Text genutzt werden. Wer Urheberrechte verletzt, muss mit erheblichen zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Bitte immer bei Verwendung Abdruckbeleg/Veroeffentlichungshinweis an: djd, Bahnhofstr. 44, 97234 Reichenberg oder an info@djd.de

Ein Bodenbelag aus Natursteinen verbindet Langlebigkeit mit einem hohen Maß an Wohngesundheit. Foto: djd/Risto

Bodenbelag ohne Fugen

Bei modernen Natursteinböden werden allerdings nicht mehr einzelne Steine gesetzt. Stattdessen trägt der Handwerker eine geschlossene, fugenfreie Schicht auf. Dazu sind die kleinen Quarzkies- oder Marmorgranulat-Elemente in einem speziellen Harz gebunden. Das Material härtet in weniger als 24 Stunden aus und hält dann förmlich ein Leben lang – im Innenbereich, in Küchen und Bädern ebenso wie auf der Terrasse, dem Balkon oder auf Gartenwegen. Der natürliche Bodenbelag etwa von Risto wirkt nicht nur besonders edel, dank seiner speziellen Eigenschaften dämpft er zudem und schluckt somit den Raumschall.

40812 Bitte verwenden Sie das Motiv nur mit Quellenangabe Foto: djd/Risto. Verstoesse gegen das Urheberrecht muessen wir juristisch verfolgen. Bilder duerfen nur mit vollstaendiger Quellenangabe und im Zusammenhang mit dem jeweiligen Text genutzt werden. Wer Urheberrechte verletzt, muss mit erheblichen zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Bitte immer bei Verwendung Abdruckbeleg/Veroeffentlichungshinweis an: djd, Bahnhofstr. 44, 97234 Reichenberg oder an info@djd.de

Gerade in der Küche ist ein Natursteinteppich eine gute Wahl: Er ist robust und einfach zu reinigen. Foto: djd/Risto

Mit einer Fußbodenheizung kombinieren

Der Natursteinteppich lässt sich auf allen formbeständigen, festen und trockenen Untergründen verlegen. Er passt sich nahtlos in den Raum ein und erreicht auch kleine Winkel. Und auch an der Wand macht das Material, das in zahlreichen Farbtönen erhältlich ist, eine gute Figur – etwa als langlebige Wandgestaltung im Flur oder im Bad zur Einfassung von Badewanne und Dusche. Unter www.risto-deutschland.de gibt es ausführliche Informationen und Anregungen dazu. „Steinkalt“ ist der Boden im Übrigen nicht: Weil die Umgebungsluft in die Poren dringt, fühlt sich der Belag immer warm und behaglich an. Zusätzlich ist die Kombination mit einer Fußbodenheizung möglich. Aufgrund der porigen Struktur gibt der Natursteinteppich die Wärme besonders sanft weiter und sorgt so stets für angenehm warme Füße.

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Bei Farbe und Optik des Natursteinteppichs hat der Hauseigentümer freie Hand. Foto: djd/Risto

Gestalten nach eigenem Geschmack

(djd). Dem eigenen Geschmack und Stil sind bei Natursteinteppichen kaum Grenzen gesetzt: Über 50 Grundtöne lassen sich beispielsweise bei Risto nach individuellen Wünschen mischen – von zeitlosen Naturfarben bis hin zu kräftigen Tönen. Für besondere Effekte sorgen Glimmermaterialien, die dem Steingranulat beigemischt werden können. Auch Muster und Designs werden vom Fachbetrieb ganz nach eigenen Ideen aufgetragen. Unter www.risto-deutschland.de gibt es Beispiele und viele weitere Anregungen für Innen und Außen.

40814 Bitte verwenden Sie das Motiv nur mit Quellenangabe Foto: djd/Risto. Verstoesse gegen das Urheberrecht muessen wir juristisch verfolgen. Bilder duerfen nur mit vollstaendiger Quellenangabe und im Zusammenhang mit dem jeweiligen Text genutzt werden. Wer Urheberrechte verletzt, muss mit erheblichen zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Bitte immer bei Verwendung Abdruckbeleg/Veroeffentlichungshinweis an: djd, Bahnhofstr. 44, 97234 Reichenberg oder an info@djd.de

Auch im Bad lässt sich das Natursteingranulat vielfältig verwenden – für den Boden ebenso wie etwa zur Einfassung der Badewanne. Foto: djd/Risto

 

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Den Stromverbrauch richtig einschätzen

| Allgemein, Bauprodukte - NEWS | 14. August 2015

Den Stromverbrauch richtig einschätzen und Nachzahlungen vermeiden
Web-App schafft Transparenz fürs Energiesparen

(djd). Wenn trotz der monatlichen Abschlagsraten Nachzahlungen für die Energierechnung fällig werden, ist das für die Betroffenen in der Regel ärgerlich. „Lieber würden Verbraucher frühzeitig eine Information über Mehrverbräuche bekommen und ihre monatlichen Zahlungen so anpassen, dass die Rechnung am Ende des Abrechnungsjahres aufgeht“, meint Bauen-Wohnen-Experte Oliver Schönfeld von Ratgeberzentrale.de. Anhand des Zählerstandes kann man sich jetzt tatsächlich jederzeit einen Überblick über die aktuelle Verbrauchssituation verschaffen. Der Energieversorger E.ON bietet seinen Kunden dafür zum Beispiel eine eigene App an. Unter https://smartcheck.eon.de können die Kunden jederzeit online den aktuellen Zählerstand eingeben und erhalten umgehend Auskunft, ob dieser mit dem prognostizierten Wert übereinstimmt.

Foto: djd/E.ON

Ein Energieversorger bietet seinen Kunden nun eine App an, mit der man jederzeit den aktuellen Zählerstand eingeben kann und umgehend Auskunft erhält, ob dieser mit dem prognostizierten Wert übereinstimmt. Foto: djd/E.ON

Ist das nicht der Fall, können die monatlichen Abschlagszahlungen sofort angepasst werden, um Nachzahlungen zu vermeiden. Doch „der Jahresverbrauch alleine sagt noch nicht viel darüber aus, ob man zu viel Strom konsumiert“, erklärt Dr. Kristina Rodig, Leiterin Innovation bei E.ON Energie. In der App können die Verbraucher daher ihren Energieverbrauch mit dem Durchschnittsverbrauch von Haushalten gleicher Größe vergleichen und so mehr Transparenz über ihren Konsum bekommen. Individuelle Energiespartipps gibt es mit der neuen App gleich noch gratis dazu.

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Licht schafft Atmosphäre

| Allgemein, Bauprodukte - NEWS, Handwerker - NEWS | 9. August 2015

Mit LED-Stripes und Lichtprofilen besondere Akzente setzen

(mpt-14/49546). Der Wunsch nach Individualität prägt immer stärker die Wohntrends: Statt der Einrichtung „von der Stange“ möchten Verbraucher die Wohnung oder das Haus im eigenen Stil und mit besonderen Details ausstatten. Gerade Licht sorgt dabei für besondere Akzente – und das mit vergleichsweise wenig Aufwand. So können beispielsweise energieeffiziente und langlebige Leuchtdioden (LED) dazu genutzt werden, um an Wänden, an der Decke, in Schränken oder auch rund um hochwertige Möbelstücke für einen buchstäblich strahlenden Rahmen zu sorgen. Lichtbänder, auch als LED-Stripes bekannt, lassen sich schnell und unkompliziert installieren – zudem sind sie ungemein vielseitig und kreativ nutzbar.

Die indirekte Beleuchtung der Wand mit vorgefertigten LED-Lichtbändern wird zum echten Blickfang in der Wohnung. Foto: djd/Paulmann Licht

Die indirekte Beleuchtung der Wand mit vorgefertigten LED-Lichtbändern wird zum echten Blickfang in der Wohnung. Foto: djd/Paulmann Licht

Wohnen im individuellen Ambiente

Die vorgefertigten Lichtbänder, beispielsweise vom deutschen Hersteller Paulmann, können ganz nach eigenen Ideen genutzt werden, um echte Hingucker in den eigenen vier Wänden zu schaffen. Die indirekte Beleuchtung der Wand ist ebenso beeindruckend wie ein Flachbildschirm, der rundherum mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung versehen ist. Aber auch in der Küche und im Bad sorgt die moderne und sparsame Lichttechnik für mehr Atmosphäre. Neben Behaglichkeit und Stil schaffen die LED-Stripes (paulmann.com) aber auch mehr Sicherheit – indem sie beispielsweise durch eine dezente, aber dennoch wirksame Beleuchtung mögliche Stolperfallen im Treppenhaus und im Flur entschärfen.

 

Die Lichtstreifen mit langlebiger und energieeffizienter LED-Technik lassen sich vielseitig einsetzen. Foto: djd/Paulmann Licht

Die Lichtstreifen mit langlebiger und energieeffizienter LED-Technik lassen sich vielseitig einsetzen. Foto: djd/Paulmann Licht

Effektvolle Beleuchtung für jeden Raum

Noch mehr Individualität erhält diese trendige LED-Beleuchtung durch die wählbare Lichtfarbe. So ist insbesondere in Wohnräumen die als angenehm empfundene Raumfarbe „Warmweiß“ besonders gefragt. Passende Profile machen darüber hinaus die Installation zur schnellen und zeitsparenden Angelegenheit. Das „Floor Profil“ von Paulmann ist eine gute Lösung, um LED-Stripes am Boden, an Möbelstücken oder anderen festen Untergründen zu befestigen. An der Wand ist das „Duo Profil“ ebenso einfach und schnell installiert. Auf diese Weise lässt sich mit den Lichtbändern eine individuelle, effektvolle Beleuchtung in nahezu jedem Raum verwirklichen.

Auch an Möbeln setzen die LED-Stripes besondere Akzente. Foto: djd/Paulmann Licht

Auch an Möbeln setzen die LED-Stripes besondere Akzente. Foto: djd/Paulmann Licht

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Umweltfreundliche Energie

| Bauprodukte - NEWS | 29. Juli 2015

für den Pool

Wärmepumpen bringen das Wasser auf die gewünschte Temperatur

(mpt-14/48011a). Viele kennen den Einsatz von Wärmepumpen aus der Heiztechnik für Wohngebäude. Doch die Geräte sind noch vielseitiger und lassen sich beispielsweise auch dazu nutzen, den Pool auf die gewünschte Badetemperatur zu bringen. Wärmepumpen, mit denen man das Poolwasser thermodynamisch erwärmen kann, sind sehr gute Energielieferanten. Lediglich für den Kompressor benötigt die Wärmepumpe Elektrizität aus einer externen Stromquelle.

Wärmepumpen erwärmen das Wasser im Pool auf umweltfreundliche Art. Foto: djd/Zodiac Pool Deutschland GmbH

Wärmepumpen erwärmen das Wasser im Pool auf umweltfreundliche Art. Foto: djd/Zodiac Pool Deutschland GmbH

Für den Betrieb am Pool eignen sich insbesondere Luft-Wasser-Wärmepumpen. Hierzu werden im Gegensatz zu Erd-Grundwasser-Wärmepumpen keine Bohrungen oder Erdarbeiten notwendig. Außerdem sind die Geräte für die Nutzung im Freien sehr gut geeignet, da mit steigenden Temperaturen auch die Effizienz der Wärmepumpe zunimmt. Bei der Wärmepumpe von Zodiac beispielsweise (zodiac-poolcare.de) lässt sich der Lüfter, der für das Ansaugen der Umgebungsluft notwendig ist, in drei Stufen regulieren – je nachdem, wie viel Leistung gerade benötigt wird.

Einfache Bedienung

Die Wärmepumpen sind leicht zu bedienen und auch für eine nachträgliche Installation geeignet. Alles, was für eine Montage notwendig ist, sind eine Zuleitung und eine Ableitung für das Wasser des Pools und eine Steckdose. Bereits vorhandene Heizsysteme können einfach abgeklemmt werden. Die Poolheizung lässt sich in Poolnähe aufstellen und ist im Handumdrehen einsatzbereit.

Unter normalen Bedingungen lässt sich das „Smart“-Programm nutzen. Damit wird eine voreingestellte Wassertemperatur dauerhaft aufrecht erhalten. Ist das Wasser etwas abgekühlt, lässt es sich mit dem „Boost“-Modus schnell auf die gewünschte Temperatur aufheizen. Besonders schonend und leise läuft die Wärmepumpe im „SolentEco“-Modus und stört so, beispielsweise nachts, auch nicht die Nachbarn.

Die Wärmepumpe kann überall in der Nähe des Beckens aufgestellt werden. Foto: djd/Zodiac

Die Wärmepumpe kann überall in der Nähe des Beckens aufgestellt werden. Foto: djd/Zodiac

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Sonnenschutz auf Knopfdruck

| Allgemein, Bauprodukte - NEWS, Handwerker - NEWS | 20. Juli 2015

Elektrische Rollos sorgen für mehr Komfort im Haus

(mpt-14/48296a). An warmen und sonnigen Tagen greifen viele gern auf ihr Rollo zurück und versuchen so, zu viel Wärme und Licht aus den eigenen vier Wänden zu verbannen. Natürlich lässt sich der Sonnen- und Sichtschutz problemlos per Hand betätigen – noch komfortabler allerdings sind motorgetriebene Modelle, die sich bequem per Fernbedienung öffnen und schließen lassen. Moderne Funktechnik macht die Nachrüstung der Komfortrollos möglich, sogar ohne dass nachträglich Leitungen verlegt werden müssten.

Elektrische Rollos lassen sich in jedem Raum installieren und leicht und flexibel bedienen. Foto: djd/erfal GmbH & Co. KG

Elektrische Rollos lassen sich in jedem Raum installieren und leicht und flexibel bedienen. Foto: djd/erfal GmbH & Co. KG

Moderne Steuerung per Fernbedienung oder App

Die modernen, motorbetriebenen Rollos, beispielsweise das „eRollo“ von Erfal, lassen sich bequem über eine Fernbedienung und Funktechnologie bedienen. Sogar über WLAN und eine dazugehörige App für das Smartphone oder den Tablet-PC lassen sie sich auch aus der Ferne steuern. Das bringt nicht nur mehr Luxus in den Alltag, sondern bietet auch die Möglichkeit, bei einer längeren Abwesenheit, wie einem Urlaub, zu einem gewünschten Zeitpunkt ein, mehrere oder alle im Haus befindlichen Rollos zu öffnen oder zu schließen. Das kann auch potenzielle Einbrecher abschrecken, da es den Anschein erweckt, dass doch jemand zu Hause ist.

Eine einfache Bedienung ist über die passende App von überall möglich. Foto: djd/erfal GmbH & Co. KG

Eine einfache Bedienung ist über die passende App von überall möglich. Foto: djd/erfal GmbH & Co. KG

Einfache Nachrüstung ohne Kabel

Die „eRollos“ (erollo.de) verfügen über einen geräuscharmen Motor, der mit handelsüblichen Batterien arbeitet. Diese müssen nur alle zwei bis vier Jahre erneuert werden. Außerdem sind die Rollos damit auch während eines Stromausfalls unabhängig vom allgemeinen Stromnetz weiter bedienbar. Da es sich bei den elektrischen Rollos um Maßanfertigungen passend zum jeweiligen Fenster handelt, kann man bei den Außengehäusen zwischen einem weißen und einem silbernen Dekor wählen. Farblich sind die Rollos sehr flexibel, hier kann man aus einer breiten Farbpalette seinen Lieblingston auswählen. Auch in Bestandshäusern lassen sich elektrische Rollos einfach, auch für ungeübte Heimwerker, nachrüsten. Der Motor ist bereits vorkonfiguriert und das Rollo wird entsprechend der Anleitung einfach am Fenster montiert.

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Tipps für ein gepflegtes Schwimmbad im eigenen Garten

| Bauprodukte - NEWS | 12. Januar 2015

Tipps für ein gepflegtes Schwimmbad im eigenen Garten – (mpt-48006). Im eigenen Garten täglich eine Runde schwimmen – dieses sommerliche Vergnügen macht ein eigener Swimmingpool möglich. Für das private Schwimmvergnügen ist nicht viel Arbeit erforderlich, etwas Aufmerksamkeit sollte man dem Pool und dem Wasser aber schenken, damit man sich stets auf ein kristallklares und sauberes Becken freuen kann. Worauf besonders zu achten ist, sagt Ihnen dieser Beitrag.

Was ist am wichtigsten, damit das Wasser frisch und rein bleibt?

Das beeinträchtigt die Qualität des Wassers im Becken: Blütenreste, Blätter von den Bäumen oder Pollen, aber auch Cremes und Öle, die die Haut vor der Sonne schützen. Organischer Schmutz bietet Nahrungsgrundlagen für Mikroorganismen wie Algen und Pilze oder Bakterien. Ein weiteres Problemfeld kann der pH-Wert, also der Säuregrad des Wassers, darstellen. Die Größenauslegung der Filteranlage gehört in die Hände eines Fachmanns. Sie ist so zu dimensionieren, dass die Anlage den Beckeninhalt wenigstens zweimal pro Tag komplett umwälzt. Den pH-Wert sollte man regelmäßig kontrollieren, Fachleute empfehlen mindestens eine Messung in der Woche. Weicht das Ergebnis vom idealen Wert ab, kann mit Mitteln aus dem Fachhandel recht einfach reguliert werden. Um Algen oder Schmutzanlagerungen zu vermeiden, ist eine regelmäßige Reinigung sowie der Einsatz von Pflegemitteln fürs Beckenwasser sinnvoll.

Das frische Vergnügen: Baden in einem gepflegten Swimmingpool. Foto: djd/D&W-Pool

Das frische Vergnügen: Baden in einem gepflegten Swimmingpool.
Foto: djd/D&W-Pool

Schwimmbecken regelmäßig säubern

Die Reinigung hängt von individuellen Faktoren wie der Benutzungsintensität des Pools oder der Verschmutzung durch Bäume und Staub ab. Als Daumenwert empfehlen Experten einen wöchentlichen Reinigungszyklus. Wer öfter sauber macht, der macht aber auf keinen Fall etwas verkehrt. Für die Wände und den Boden des Pools stehen manuelle und hydraulisch betriebene Reiniger zur Verfügung. Wer sich die Arbeit ganz einfach machen möchte, schafft sich einen Poolroboter an, die es zum Beispiel beim Poolpflege-Experten Zodiac gibt. Die Reinigungsroboter werden ins Becken eingesetzt und erledigen die gesamten Reinigungsarbeiten am Becken selbsttätig. Sowohl der Boden des Pools als auch die Wände werden vollständig erreicht. Weitere Informationen und Bedienungshinweise gibt es beim Hersteller (www.zodiac-poolcare.de). Roboter erleichtern nicht nur die Pflegearbeiten, sie sind auch ein Garant dafür, dass das Becken nicht vernachlässigt wird. Denn im Alltag wird die zeitaufwendige Säuberung von Hand schon mal vergessen. Ein paar Minuten, um den Reinigungsroboter einzusetzen und nach getaner Arbeit aus dem Becken zu nehmen, finden sich dagegen immer.

Sogenannte Poolroboter übernehmen den größten Teil der Reinigungsarbeiten im Schwimmbecken. Foto: djd/Zodiac

Sogenannte Poolroboter übernehmen den größten Teil der Reinigungsarbeiten im Schwimmbecken.
Foto: djd/Zodiac

Weitere Tipps für die Poolpflege

Eine Überdachung des Schwimmbeckens verhindert zuverlässig, dass Schmutz, Staub oder Insekten den Weg ins Wasser finden. Besonders gut geeignet sind Systeme beispielsweise vom Experten D&W-Pool (www.duw-pool.de), die man öffnen oder schließen kann. Damit ist eine schnelle Umstellung des Swimmingpools vom Hallen- zum Freischwimmbad und umgekehrt möglich. Ein erfreulicher Zusatzeffekt der Poolüberdachung ist eine deutliche Ausweitung der Badesaison. Unter dem Schutz der Überdachung lässt es sich angenehmer schwimmen, wenn die Außentemperaturen noch niedrig sind. Zudem verhindert das Dach, dass sich das Wasser im Pool zu stark abkühlt. Eine günstige Alternative zum flexiblen Schwimmbaddach sind Abdeckungen, die es in vielen Ausführungen gibt. Komfortabel sind rollbare Abdeckungen, die sich mit Handkurbel oder Motorantrieb bewegen lassen, besonders preiswert sind Planen, die über dem Pool von Hand verspannt werden.

Stabile Poolabdeckungen verhindern, dass Schmutz ins Wasser gelangen kann, und bieten Schutz und Sicherheit für kleine Kinder oder Haustiere. Foto: djd/D&W-Pool

Stabile Poolabdeckungen verhindern, dass Schmutz ins Wasser gelangen kann, und bieten Schutz und Sicherheit für kleine Kinder oder Haustiere.
Foto: djd/D&W-Pool

 

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So machen Pool und Poolbecken auf Dauer Spaß

| Bauprodukte - NEWS | 9. Januar 2015

So machen Pool und Poolbecken auf Dauer Spaß (mpt-13/353). Woran sollte man denken, ehe ein Swimmingpool geplant und gebaut wird?

Im ersten Schritt gilt es, den eigenen Bedarf und die persönlichen Ansprüche möglichst genau zu definieren. Je klarer die Vorstellungen, desto leichter hat es der Fachmann, ein exaktes Angebot zu formulieren. Wichtige Fragen sind beispielsweise, wie oft und lange der Pool genutzt werden soll, wie er beheizt werden soll und welche Art der Reinigung sich empfiehlt. Auch Lage und Größe des Gartens spielen eine wichtige Rolle sowie die Überlegung, ob das Becken eher für sportliches Training oder für Spiel und Spaß geplant wird.

Platz an der Sonne: Schattenarme Flächen sind ideal für den Pooleinbau. Foto: djd/D&W-Pool

Platz an der Sonne: Schattenarme Flächen sind ideal für den Pooleinbau.
Foto: djd/D&W-Pool

Aufstellbecken sind günstiger, fest eingebaute eleganter

Schwimmbecken gibt es in verschiedensten Arten und Bauweisen. Aufstellbecken werden ohne Aushubarbeiten einfach auf der Gartenfläche aufgestellt, sie sind in der Regel rund oder oval. Einbaubecken schließen mit dem Boden ab oder stehen nur wenig darüber hinaus. Kostengünstiger ist natürlich die Aufstellvariante, da keine Grabungsarbeiten nötig sind. Doch dank fertiger Beckenformen sind auch eingebaute Pools heute für Normalverdiener erschwinglich. Ob man eckige, runde oder natürlich geschwungene Formen bevorzugt, ist weniger eine Frage des Budgets als des Geschmacks und der Einbindung in die Gartenarchitektur. In Naturgärten wird man eher auf schwingende Formen, in strengeren Gartenanlagen eher auf geometrisch gerade Ecken setzen. Mit Bauelementen wie Styropool ist auch eine komplett selbst entwickelte Beckenform realisierbar. Becken, die teilweise in den Boden eingebaut sind und teilweise darüber hinausragen, bieten zum Beispiel interessante Möglichkeiten zum Einbau am Hang.

Mit verschiebbaren Abdeckungen kann ein Pool nicht nur im Sommer, sondern auch in den Übergangszeiten genutzt werden. Foto: djd/D&W-Pool

Mit verschiebbaren Abdeckungen kann ein Pool nicht nur im Sommer, sondern auch in den Übergangszeiten genutzt werden.
Foto: djd/D&W-Pool

Sonnenstrahlen nutzen: Wo passt der Pool am besten hin?

Nicht nur optische Erwägungen sollten eine Rolle spielen, wenn man den idealen Platz für einen Pool im Garten auswählt. Gut geeignet ist die Fläche, die am längsten von der Sonne erreicht wird, denn so können ihre Strahlen dazu beitragen, das Wasser warm zu halten und die Energiekosten zu verringern. Bäume spenden nicht nur Schatten, sondern lassen auch Schmutz und Blätter ins Wasser fallen, sie sollten daher mit etwas mehr Abstand zur Wasserfläche stehen. Darauf sollte man auch achten, wenn in einem neuen Garten Bäume und Sträucher gepflanzt werden.

Landschaftsgarten mit Wasser: Der Pool, der sich dem Garten anpasst. Foto: djd/D&W-Pool

Landschaftsgarten mit Wasser: Der Pool, der sich dem Garten anpasst.
Foto: djd/D&W-Pool

Sauberes Wasser zu jeder Zeit: Was ist dafür zu beachten?

Ein Pool, der fest in den Gartenboden eingebaut ist, wird in der Regel von einem ebenfalls fest installierten Filtersystem gereinigt. In sogenannten Sandfiltern befindet sich dafür ein spezieller, sehr feiner Sand aus Quarz, der Schmutz auffängt und ausfiltert. Das Volumen der Filteranlage muss ausreichend groß dimensioniert sein, hier ist fachmännischer Rat gefragt. Auch die Qualität und feine Körnung des Quarzsands hat Einfluss auf die Wasserqualität [http://www.duw-pool.de/index.php?article_id=27&clang=0]. Filter zum Einhängen sind ausreichend, wenn kleinere aufgestellte Becken zu reinigen sind. Statt Quarzsand enthalten sie in der Regel einen Schaumfiltereinsatz aus Polyurethan, der ausgewaschen und wiederverwendet werden kann. Zur Sicherung der Wasserqualität wird zusätzlich Chlor oder die sogenannte Salzelektrolyse genutzt. Letztere wandelt über ein Salzelektrolysegerät Salz zu Natriumhypochlorit. Das ist nicht nur gut für die Wasserqualität, sondern fördert auch Gesundheit und Wohlbefinden. Ähnlich wie im Meer wirkt das leicht salzige Wasser im Pool kreislaufanregend und kann Menschen mit Hautproblemen wie Neurodermitis Erleichterung bringen. Tipps und Hinweise zur Pflege des Wassers [http://www.zodiac-poolcare.de/Katalog/wasseraufbereitung-schwimmbad] gibt es beim Hersteller.

Richtig geplant, wird ein Pool zum Mittelpunkt des Freizeitlebens. Foto: djd/D&W-Pool

Richtig geplant, wird ein Pool zum Mittelpunkt des Freizeitlebens.
Foto: djd/D&W-Pool

Zusatzheizung: Wie bleibt warmes Wasser bezahlbar?

Für Wassertemperaturen zum Wohlfühlen kann in Mitteleuropa nicht ganz auf eine zusätzliche Heizung verzichtet werden. Statt Öl oder Gas nutzt man dafür heute am besten erneuerbare Energien. Eine Wärmepumpe als Poolheizung entnimmt nur rund ein Viertel der erzeugten Energie aus der Steckdose und entzieht den Rest, drei Viertel also, einfach aus der Luft. Wer Strom mit einer Solaranlage auf dem Dach selbst erzeugt, kann somit fast kostenneutral heizen. Damit die Wärme im Becken bleibt, benötigt auch der Pool wärmedämmende Maßnahmen. Das geht ganz einfach mit einer Abdeckplane für den Pool, die während der Nacht oder an frischen Tagen dafür sorgt, dass sich das Wasser nicht unnötig abkühlt. Bei Sonne kann sie sogar dazu beitragen, dass das Wasser sich durch die Kraft der auftreffenden Sonnenstrahlen aufwärmt. Zusätzlich bleibt ein gut abgedecktes Becken besser vor Schmutzeintrag geschützt, und Tiere oder Kinder können nicht ins Wasser fallen. Poolabdeckungen gibt es zum Verspannen, mit Kurbelantrieb oder mit bequemem Motorantrieb.

Gegenstromanlagen machen aus kleinen Schwimmbecken ein echtes Fitnesscenter. Foto: djd/D&W-Pool

Gegenstromanlagen machen aus kleinen Schwimmbecken ein echtes Fitnesscenter.
Foto: djd/D&W-Pool

Wie kann man das Becken auch dann nutzen, wenn die Außentemperaturen frisch sind?

Eine Poolüberdachung, die sich auf- und zuschieben lässt, dehnt die Badesaison deutlich aus. Sie verwandelt den Pool mit wenigen Handgriffen vom Freibad zum Hallenbad und wieder zurück. Je nach Wetterlage und Temperatur kann man so im Freien oder gut geschützt unter einer transparenten Abdeckung schwimmen. Überdachungen gibt es passend zu unterschiedlichen Becken in verschiedenen Formen und Ausführungen.

Wie macht man das private Badevergnügen noch sportlicher?

Gegenstromanlagen machen auch aus einem kleinen Becken eine echte Fitnessanlage, in der man trainieren kann, ohne ständig an den Beckenrand zu stoßen. Die Anlagen eignen sich zudem zur Massage unter Wasser oder als angenehme Luftsprudeldusche. Gegenstromanlagen lassen sich fest in einen Pool installieren oder auch einhängen.

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Elektrische Rollos erhöhen den Wohnkomfort

| Bauprodukte - NEWS | 6. Januar 2015

Elektrische Rollos erhöhen den Wohnkomfort – (mpt-48296). Dank des technischen Fortschritts ist die Bedienung von Rollos mit Elektromotor noch komfortabler geworden: Moderne Rollos haben durch Fernbedienung und Funk schon lange das lästige Auf- und Zuziehen per Hand hinter sich gelassen. Über das heimische WLAN-Netzwerk kann beispielsweise das „eRollo by Qmotion“ jetzt auch mit Apps für Tablet-PCs und Smartphones bedient werden und bietet damit eine mobile und übersichtliche Weiterentwicklung der Funkbedienung. Durch das Einbinden des mobilen Endgerätes wird das Bedienen des Rollos bequemer, da das Öffnen und Schließen auch aus weiter Entfernung möglich ist. Das bringt außerdem mehr Sicherheit: Sind die Bewohner längere Zeit nicht zu Hause, können sie über die App die elektrischen Rollos aus der Ferne bedienen. Damit wirkt das Haus bewohnt, was Einbrecher abschreckt.

Elektrische Rollos lassen sich bequem per Tastendruck öffnen und schließen. Foto: djd/erfal GmbH & Co. KG

Elektrische Rollos lassen sich bequem per Tastendruck öffnen und schließen.
Foto: djd/erfal GmbH & Co. KG

Arbeiten ohne das Stromnetz

Der federbalancierte Motorantrieb des eRollos ist sehr sparsam. Seine Kraft bezieht er aus handelsüblichen Batterien. Diese müssen nur alle zwei bis vier Jahre ersetzt werden. Damit sind die elektrischen Rollos nicht vom allgemeinen Stromnetz abhängig und können auch bei Stromausfall weiterarbeiten. Die Batterien und der Motor sind unsichtbar in die Welle integriert. Außerdem ist das kabellose eRollo dank der modernen Motortechnik kaum hörbar und passt damit in Räume wie Schlafzimmer und Arbeitsräume, in denen es möglichst leise sein soll. Natürlich kann das Rollo auch mit der Hand bedient werden. Ein sanfter Ruck senkt den Behang bis zur folgenden Halteposition herab. Das Rollo kann außerdem in ein bestehendes Heimnetzwerk eingepasst werden.

Unkompliziertes Montieren

Es ist möglich, das eRollo von erfal einfach in Bestandshäusern nachzurüsten. Durch die schnelle und einfache Clipmontage des Profils erfolgt der Einbau auch bei ungeübten Heimwerkern meist ohne Probleme. Nachträgliches Schlitzeklopfen oder eine mühselige Verlegung der Kabel ist nicht nötig. Nach der Montage ist der bereits eingestellte Antrieb sofort betriebsbereit. Die Fachhändlersuche auf www.erollo.de hilft dabei, Ansprechpartner vor Ort zu finden, denn das Produkt ist nur bei spezialisierten Fachgeschäften erhältlich und wird maßgefertigt.

Farbliche Vielfalt für jeden Raum

Designmöglichkeiten gibt es dabei viele: Der Rollostoff kann frei aus allen Varianten der erfal Rollokollektion gewählt werden. Da das Gehäuse des Modells in schlichtem Weiß oder Silber gehalten ist, bieten sich trendige und verspielte Muster an, vor allem für Kinder- und Schlafzimmer. Schlichte Eleganz ist dagegen im Büro gefragt, warme Farben sind vor allen in Wohnzimmern die passende Wahl. Das eRollo passt dabei auch an große Fensterflächen, denn die maximale Baugröße beträgt 300 mal 300 Zentimeter.

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Orientierung im Baumarkt-Dschungel

| Bauprodukte - NEWS | 5. Februar 2014

Orientierung im Baumarkt-Dschungel – Bauprodukte nicht nach Bauchgefühl auswählen

(djd/pt). Um mangelnde Aufmerksamkeit müssen sich Baufamilien und Sanierer nicht sorgen. Etliche Hersteller werben mit einer Vielzahl von Bauprodukten um ihre Gunst. Ob Parkett, Wandfarbe oder Dämmstoff: Die Vielfalt des Angebots im Baumarkt oder in Katalogen ist verwirrend. Die Auswahl sollte nicht alleine vom Preis oder vom Bauchgefühl abhängen, sondern vor allem von Kriterien wie Umweltfreundlichkeit, Gesundheit und Klimaschutz. Denn wer in eine Immobilie investiert, legt für Jahre und Jahrzehnte fest, wie groß der ökologische Fußabdruck seines Baus ausfällt, und wie gesund seine zukünftige Wohnumgebung ist.

Beim Ausbauen und Einrichten legt man heute Wert auf wohngesunde Materialien. Unabhängige Qualitätssiegel wie das natureplus-Zeichen geben Orientierung. Foto: djd/natureplus e.V.

Beim Ausbauen und Einrichten legt man heute Wert auf wohngesunde Materialien. Unabhängige Qualitätssiegel wie das natureplus-Zeichen geben Orientierung.
Foto: djd/natureplus e.V.

Nur unabhängig vergebene Öko-Zeichen geben echte Sicherheit

Weil die Hersteller diese Bedürfnisse kennen, werben sie mit vielen bunten Zeichen um das Gesundheits- und Umweltbewusstsein der Verbraucher. Echte Orientierung bieten aber nur unabhängige Öko-Zeichen, deren Prüfkriterien transparent sind. Für Baustoffe hat sich neben dem bekannten „Blauen Engel“, den ein Gremium beim Umweltbundesamt vergibt, in Deutschland und seinen Nachbarländern das natureplus Qualitätszeichen etabliert. Der gleichnamige internationale Verein beauftragt unabhängige Experten mit der Entwicklung von Prüfkriterien und der Durchführung von Untersuchungen. Mehr Informationen zu dem Gütesiegel und den Kriterien gibt es unter www.natureplus.org.

Die Auswahl an Bauprodukten für Neubau und Renovierung ist riesig. Doch welche sind wohngesund und nachhaltig? Foto: djd/Gutex/natureplus e.V.

Die Auswahl an Bauprodukten für Neubau und Renovierung ist riesig. Doch welche sind wohngesund und nachhaltig?
Foto: djd/Gutex/natureplus e.V.

Transparente Prüfkriterien für Umweltfreundlichkeit und Wohngesundheit

Für die unterschiedlichsten Produktgruppen, vom Dämmstoff bis zur Innentür, ist exakt festgeschrieben, aus welchen Quellen Rohstoffe stammen dürfen und welche ressourcenschonenden Verarbeitungsmethoden sie durchlaufen dürfen. Von natureplus ausgezeichnete Produkte bestehen beispielsweise fast ausschließlich aus natürlichen oder nachwachsenden Materialien. Und wer mit dem Qualitätszeichen werben will, muss Produkte mit besonders niedrigen Schadstoffemissionen anbieten – das ist wichtig für ein wohngesundes Lebensumfeld. Im Herstellerwerk und im Labor kontrollieren Experten penibel die strengen Vorgaben.

Das natureplus-Zeichen für Bauprodukte erhält immer wieder Bestnoten von unabhängigen Institutionen für Transparenz und hohen Anspruch an Ökologie, Wohngesundheit sowie soziale Standards. Foto: djd/natureplus e.V.

Das natureplus-Zeichen für Bauprodukte erhält immer wieder Bestnoten von unabhängigen Institutionen für Transparenz und hohen Anspruch an Ökologie, Wohngesundheit sowie soziale Standards.
Foto: djd/natureplus e.V.

 

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Do it yourself -– Rund ums Haus

| Bauprodukte - NEWS | 29. Januar 2014

Do it yourself – –Rund ums Haus
(mpt-17) Als Eigenheimbesitzer hat man einiges zu tun und vieles zu beachten. Wer sich selbst nicht scheut anzupacken, der kann so einige Dinge selbst erledigen und sich sein Heim somit noch viel angenehmer und energieeffizienter gestalten.

Sich ständig ändernde Gesetze, strenge kommunale Vorschriften und immer weiter fortschreitende Energiesparmöglichkeiten: Ein Haus zu bauen wird immer komplizierter. Bauherren fällt es schwer, den Überblick zu behalten, denn bei dieser Investition fürs Leben möchten sie keine Fehler machen. Zudem fehlt vielen Häuslebauern schlichtweg die Zeit, die unterschiedlichen Gewerke auf der Baustelle zu koordinieren und die fristgerechte Ausführung der Arbeiten zu überwachen. Dabei bietet eine moderne Holzrahmenbauweise zahlreiche Vorteile.

Die Suche nach einem erfahrenen Partner für den Hausbau gewinnt daher in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung und ist eine wichtige Basis für einen gelungenen Start in das eigene Zuhause. Weil sie Planung und Bauausführung aus einer Hand bieten, stehen daher die Hersteller von Fertighäusern in der Gunst der bundesdeutschen Bauherren weit oben. Der Bauherr hat dabei einen festen Ansprechpartner und einen Vertragspartner für alle vereinbarten Leistungen. Es gibt keine unzähligen, zeitraubenden Termine mit Einzelhandwerkern, sondern der Haushersteller selbst überwacht die einzelnen Arbeiten, die erfahrene Fachkräfte ausführen.

Sauberes Trinkwasser gelangt in Kupferrohren sicher und hygienisch bis zur Entnahmestelle. djd/Deutsches Kupferinstitut

Sauberes Trinkwasser gelangt in Kupferrohren sicher und hygienisch bis zur Entnahmestelle.
djd/Deutsches Kupferinstitut

Holzrahmenbauweise, beliebt wie nie zuvor

Guter Service fängt aber schon vor dem ersten Spatenstich an. Auch bei der Grundstücksuche, dem Bauantrag, den notwendigen Versicherungen, der Finanzierung und der Auswahl der Ausstattungsdetails hilft das geschulte Personal der Fertighausanbieter weiter. Zudem können sich künftige Bauherren in den vielen Musterhäusern schon einmal vor Ort von der Qualität der Eigenheime in Holzrahmenbauweise überzeugen. Wie es um die Serviceleistungen von elf großen deutschen Fertighausherstellern bestellt ist, hat jüngst das Hamburger Institut für Service-Qualität (DISQ) im Auftrag des bekannten Nachrichtensenders n-tv umfassend untersucht.

Viel Lob gab es dabei beispielsweise für den Hersteller Finger Haus, der bei den aus Kundensicht entscheidenden Kriterien auf den vorderen Rängen lag. Mit seiner Beratungsleistung zählt der Eigenheimanbieter aus Frankenberg/Eder zu den „Top 3“ der getesteten Unternehmen, in der Teilkategorie „Service“ wurde mit einem „Gut“ der ermittelte Bestwert im Test erreicht, und bei der wichtigen „Beratung vor Ort“ ging der Hersteller sogar mit der Note „Sehr gut“ hervor.

Kupfer im und am Haus

Moderne Häuser sind komplexe Organismen, die vielfach vernetzt und mit der Welt verbunden sind. Wasser- und Abwasserleitungen versorgen uns mit dem wichtigsten Lebensmittel und schenken und Frische und Hygiene. Gasleitungen bringen Energie ins Haus, Heizungsleitungen transportieren die Wärme in jeden Raum. Stromleitungen versorgen uns mit Energie für Licht, Haushaltsgeräte und Elektronik.

Kupfer war das erste Metall, das der Mensch vor rund 10.000 Jahren entdeckte und für sich nutzbar machte – und heute ist der Werkstoff Kupfer so omnipräsent wie nie. Denn das rote Metall und seine Legierungen finden in fast allen Lebensbereichen des Menschen Anwendung – vom privaten Haushalt über den Energiesektor bis zu High-Tech-Produkten. Mehr über die Verwendung von Kupfer erfahren Sie in unserem Ratgeber-Artikel.

Und auch die ganze Welt des Internet kommt per Kabel ins Haus. Für fast alle Lebensadern, die ein Gebäude durchziehen, eignet sich das Metall. Aus dem roten Metall werden Kupferleitungen für fast alles hergestellt, was ein Haus heute braucht, und noch einiges mehr, was eine Immobilie wertvoller und schöner, aber auch langlebiger und sicherer macht. Kupfer ist ein bewährter Werkstoff, mit dem jeder Handwerker im Haus arbeiten kann. Kupferleitungen für Gas und Wasser etwa sind Standardprodukte, mit denen jeder Installateur hantieren kann und die jederzeit und überall verfügbar sind. So ist der Hauseigentümer nicht auf die Systeme bestimmter Hersteller angewiesen und kann jederzeit einen Handwerker seiner Wahl beauftragen.

Kupfer findet sich in vielen Anwendungen. Grund ist seine gute Leitfähigkeit und seine Widerstandskraft auch unter extremen Bedingungen. djd/Deutsches Kupferinstitut

Kupfer findet sich in vielen Anwendungen. Grund ist seine gute Leitfähigkeit und seine Widerstandskraft auch unter extremen Bedingungen.
djd/Deutsches Kupferinstitut

Kupferleitungen für Wasser, Heizung und Klima

Trinkwasser ist das wertvollste und wichtigste Lebensmittel, die Gesetze zu seiner Reinhaltung sind in Deutschland streng. Was ab dem Hauswassereinlauf im Eigenheim passiert, liegt aber in der Verantwortung des Hausbesitzers. Kupferleitungen haben sich dafür seit vielen Jahrzehnten bewährt, sie verspröden nicht, geben keine Stoffe ans Wasser ab und korrodieren nicht. Auch die Heizungsinstallation lässt sich mit Kupferrohren lösen. Der Vorteil: Nur ein System für Trinkwasser und Heizung macht Erweiterungs- oder Instandhaltungsarbeiten einfacher, da der Handwerker nicht auf mehrere Systeme verschiedener Hersteller zurückgreifen muss. In der Klimatechnik hat sich Kupfer ebenfalls bewährt, da es nicht nur Hitze, sondern auch Kälte verträgt, ohne zu verspröden und brüchig zu werden. Eine Sonderanwendung für Wasser ist der Anschluss von Sprinkleranlagen zum Schutz gegen Feuer. Kupferleitungen sind feuerfest und überstehen höhere Temperaturen unbeschadet. Damit stellen sie die Funktionsfähigkeit der Sprinkleranlage sicher, wenn es darauf ankommt – im Brandfall also.

Energiewende und Kupfer

Ein zentraler Faktor der Energiewende ist ein massiver Ausbau der Stromnetze. Denn nur so kann bei dezentral erzeugtem Strom aus erneuerbaren Quellen eine flächendeckende Verteilung mit hoher Versorgungssicherheit hergestellt werden. Künftig werden die Netze als „Smart Grids“ nicht nur Energie, sondern auch Informationen transportieren, um intelligente Haushaltsgeräte so zu steuern, dass das Netz gleichmäßiger ausgelastet werden kann.
Bevorzugtes Material für den Stromtransport ist Kupfer, das wegen seiner guten elektrischen Leitfähigkeit geringe Leitungsverluste verursacht und dennoch vergleichsweise preiswert ist. Kupferkabel werden über weite Strecken auch unterirdisch verlegt. Das freut betroffene Anwohner, da die Erdverlegung der „Verspargelung“ der Landschaft durch Hochspannungsleitungen entgegenwirkt.
Doch bedeutsam ist Kupfer nicht erst beim Transport, sondern bereits bei der Erzeugung von elektrischer Energie. Solarthermie-Anlagen haben meist einen Absorber aus schwarz beschichtetem Kupferblech, das die Sonnenwärme an das Wärmemedium im Kollektor überträgt. Und wo immer Generatoren laufen – in Windrädern, in Wasserkraftwerken und in konventionellen Kraftwerken, sind große Wicklungen aus Kupferdraht im Spiel. Eine Tonne und mehr kann der Kupferanteil in einem einzigen Windrad oder Wasserkraft-Generator betragen.

Holzrahmenbauweise: Eine wirksam gedämmte Gebäudehülle, fortschrittliche Haustechnik und ein nachhaltiger Baustoff machen aus dem Eigenheim ein umweltfreundliches Energie-Plus-Haus, das inzwischen einige Anbieter von Holzfertighäusern im Angebot haben. djd/Fingerhaus

Holzrahmenbauweise: Eine wirksam gedämmte Gebäudehülle, fortschrittliche Haustechnik und ein nachhaltiger Baustoff machen aus dem Eigenheim ein umweltfreundliches Energie-Plus-Haus, das inzwischen einige Anbieter von Holzfertighäusern im Angebot haben.
djd/Fingerhaus

Wohlig warm und sparsam – Wärmepumpen

Wärmepumpen sind heute eine interessante Alternative zu anderen Heizsystemen. Sie benötigen keinen Lagerraum für Brennstoffe, nur wenig Platz im Haus und sind durch die technische Weiterentwicklung so effizient und zuverlässig geworden, dass sie langfristig ein sicherer und preiswerter Tipp für die Beheizung und Warmwasserbereitstellung sind. Selbst mit der Wärmequelle Luft lassen sich heute überzeugende Ergebnisse erzielen.

Luftwärmepumpe im Test: Ein Teil Wärme aus dem Netz, mehr als drei Teile aus der Luft

Geringer Stromverbrauch, äußerst kompakte Abmessungen sowie ein schneller und einfacher Einbau zeichnen Modelle wie die Terra IL Complete von IDM Energiesysteme aus. Die schlanke Luftwärmepumpe erreicht im Test nach Angaben des Herstellers einen Leistungskoeffizienten (Coefficient of Performance oder COP) von 4,23. Das bedeutet, dass die Luftwärmepumpe im Test unter definierten Bedingungen bei einer Außentemperatur von zwei Grad und einer Vorlauftemperatur von 35 Grad einen Teil Strom aus der Steckdose und 3,23 Teile Wärmeenergie aus der Luft entnimmt. Damit gehört die Terra IL Complete derzeit zu den effizientesten Luftwärmepumpen im Test-Umfeld und trägt das Gütesiegel der European Heat Pump Association EHPA. Sie kann über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert werden und ist auf der BAFA-Liste der förderfähigen Wärmepumpen mit Prüfzertifikat des COP-Wertes eingereiht.

Kleine Maße, große Leistung: Luftwärmepumpe mit Verdampfer, Ventilator und Wärmepumpeneinheit in einem kompakten, steckerfetig gebauten Gehäuse. djd/IDM-ENERGIESYSTEME

Kleine Maße, große Leistung: Luftwärmepumpe mit Verdampfer, Ventilator und Wärmepumpeneinheit in einem kompakten, steckerfetig gebauten Gehäuse.
djd/IDM-ENERGIESYSTEME

Kompakt verstaut in einem Gerät

Der Verdampfer einer Luftwärmepumpe entzieht der Umgebungsluft Wärme, ein Ventilator sorgt dafür, dass ein genügend großes Luftvolumen über den Verdampfer geleitet wird. Über einen thermodynamischen Prozess, der im Prinzip genau wie ein Kühlschrank funktioniert, wird die Wärme aus der Luft durch die eigentliche Wärmepumpe auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und steht am Ende des Prozesses als warmes Wasser für die Heizung oder fürs Baden und Duschen zur Verfügung. Verdampfer, Ventilator und Wärmepumpe sind im genannten Modell in einem kompakten Gehäuse vereint. Da sie übereinander angeordnet sind, ist die Grundfläche des Geräts besonders klein und findet fast überall im Haus Platz. Zudem macht die kompakte und in sich geschlossene Anlage die Installation besonders einfach. Sie wird steckerfertig geliefert, nach außen müssen lediglich noch, die Zu- und Abführung der Luft sowie die Anbindung ans Heiz- und Warmwassersystem im Haus erfolgen.

Schutz vor Sonne und Regen

Markisen sind eine praktische Lösung um besonders sonnig gelegene Bereiche am Haus vor zu viel Sonneneinstrahlung zu schützen. Doch auch als Regenschutz eignen sich Markisen prima.
Bevor sich Hausbesitzer für eine Markise entscheiden, sind einige grundsätzliche Fragen zu beantworten. Welche Markise bietet das Maß an Verschattung, das gewünscht ist? Welches Modell lässt sich am besten am Eigenheim montieren und welche Stofffarbe oder welches Muster passt gut zur Fassade? Und welche Ausstattungsextras, zum Beispiel für mehr Komfort, sind gewünscht? Wichtig ist es daher, sich einen gründlichen Überblick über alle Möglichkeiten zu verschaffen. Von der Architektur des eigenen Hauses, von der Fassade und den Befestigungsmöglichkeiten hängt die Wahl der Markisenart ab.

Verschattung nach Maß: Eine hochwertige Markise schützt auf der Terrasse vor zu viel Sonne ebenso wie bei Regen. djd/JalouCity Heimtextilien

Verschattung nach Maß: Eine hochwertige Markise schützt auf der Terrasse vor zu viel Sonne ebenso wie bei Regen.
djd/JalouCity Heimtextilien

Welcher Markisentyp passt?

Wenn ein schützender Balkon oder Mauervorsprung vorhanden ist, unter dem die Markise befestigt werden soll, eignet sich eine offene Gelenkarmmarkise mit frei liegendem Tuch als praktische Lösung. Wenn diese Abdeckung durch die Fassade jedoch nicht gegeben und die Markise jederzeit der Witterung ausgesetzt ist, sollte man über einen besseren Schutz nachdenken. Ein Regenschutzdach ist dabei die Mindestausstattung. Etwas besseren Schutz bietet eine Hülsenmarkise: Diese umhüllt das Tuch, die Technik hingegen liegt frei. Einen weitaus höheren Schutz vor Witterungseinflüssen bieten die sogenannten Kassettenmarkisen. So gibt es Markisen mit einer Halbkassette, bei der die Verschattung im geschlossenen Zustand vorne, seitlich und von oben abgeschirmt wird. Rundum geschlossen sind schließlich die hochwertigen Kassettenmarkisen. Sowohl das Markisentuch als auch die Markisenarme sind hier sicher.

Maßgeschneiderte Markisen – Passend für jedes Haus

Ist der Markisentyp ausgewählt, stellt sich die nächste Frage: Wie groß ist die Terrasse, für die eine Verschattung gesucht wird? Von der Fläche hängt ab, wie groß der Markisenausfall sein sollte. Experten wie beispielsweise von JalouCity empfehlen, dass der Ausfall mindestens einen halben Meter tiefer als die Terrasse sein sollte. Soll die Markise nicht nur der Verschattung dienen, sondern auch ungebetene Blicke in den eigenen Garten abhalten? Dann kann man sich für ein zusätzliches Tuch entscheiden, das senkrecht heruntergefahren werden kann.

Allwetter-Markisen – bei jedem Wetter im Einsatz

Nichts ist ärgerlicher als eine Grillparty, die durch einen plötzlichen Regenschauer buchstäblich ins Wasser fällt. Leichten Regen sollten alle Markisen aushalten – vorausgesetzt, die empfohlene Neigung von 15 Grad wird eingehalten. Nicht immer ist dies baulich jedoch möglich. Ein weiterer Nachteil ist, dass einmal feucht gewordene Markisen erst gut trocknen müssen, bevor man sie wieder einfährt. Dies lässt sich mit speziellen Markisen für jedes Wetter umgehen: Modelle wie die „Sunrain“, können bei jedem Wetter ausgefahren bleiben. Möglich macht dies das spezielle Gewebe des wasserdichten Tuchs. Aufgrund einer speziellen Konstruktion reicht bei diesem Modell sogar eine Markisenneigung von nur fünf Grad, damit sich kein Wasser sammeln kann. Stattdessen wird der Regen über eine Regenrinne im Profil zur Seite abgeleitet – selbst während kräftiger Schauer sitzt man somit gut geschützt auf der heimischen Terrasse.

Eine Frage der Sicherheit

Im Eigenheim ist jeder für seine eigene Sicherheit selbst verantwortlich. So gibt es verschiedene Maßnahmen, um das geliebte Heim sicher vor Einbrechern und unerwünschten Begleitern zu gestalten.

Funktionstüren sorgen für Sicherheit und einen hohen Einbruchschutz, beispielsweise an Seiteneingängen oder am Kellerzugang. djd/Novoferm

Funktionstüren sorgen für Sicherheit und einen hohen Einbruchschutz, beispielsweise an Seiteneingängen oder am Kellerzugang.
djd/Novoferm

Schutz vor Einbrechern, vor Feuer oder Lärm: Überall dort im Haus, wo es um eine hohe Sicherheit geht, sind Funktionstüren eine gute Wahl. Die Spezialmodelle sind aus solidem Stahlblech gefertigt und halten so – anders als Standardzimmertüren zum Beispiel – auch besonderen Belastungen stand. Funktionstüren sind schon seit vielen Jahren bekannt. Neu ist allerdings, dass die Türen nicht nur mit ihrer Sicherheitsfunktion sehr vielseitig nutzbar sind, sondern dass sie sich auch optisch individuell an das eigene Zuhause anpassen lassen, mit vielen Vorzugs-Farben ebenso wie im RAL-Ton nach Wahl oder Holzdekoren. Damit lassen sich Funktionstüren heutzutage durchaus auch an Übergängen zum Wohnbereich einsetzen.

Genormte Sicherheitstüren

Häufig entscheiden sich Hausbesitzer für Funktionstüren, um von einem erhöhten Einbruchschutz zu profitieren. So werden zum Beispiel Nebeneingänge wirksam vor Ganoven geschützt oder wichtige Daten im Home-Office sind auf diese Weise sicher. Wichtig ist es dabei, dass die Funktionstüren die aktuellen Normen erfüllen und der „DIN EN 1627“ für einen hohen Einbruchschutz entsprechen. Mehrere Sicherungsbolzen, ein hochwertiges Sicherheitsschloss, auf Wunsch auch mit Mehrfachverriegelung, sowie einer geprüften Sicherheits-Drückergarnitur samt aufbohrgeschützten Profilzylinder tragen beispielsweise bei den Funktionstüren aus dem „NovoSecur“-Programm von Novoferm dazu bei, dass Langfingern der Zugang zum Haus erschwert wird. Je nach Einbausituation und Einsatzzweck werden Varianten in den Widerstandsklassen RC2 (WK2 ) bis RC4 (WK4) empfohlen.

Abhörsichere und stets wechselnde Verschlüsselungen sichern die Funkfernbedienung moderner Torantriebe. djd/Sommer Antriebs- und Funktechnik

Abhörsichere und stets wechselnde Verschlüsselungen sichern die Funkfernbedienung moderner Torantriebe.
djd/Sommer Antriebs- und Funktechnik

Effektiver Brandschutz

Mit einer Stärke von  bis zu 63 Millimetern halten diese Stahlblech-Türen verschiedenste Gefahren ab. Geht es um einen guten Schallschutz – zum Beispiel beim Übergang von der Werkstatt zum Wohnbereich -, sollte die Funktionstür gute Schallschutzwerte erfüllen. Die Novoferm-Modelle beispielsweise halten mit einem Schallschutz von bis zu 52 Dezibel unerwünschte Geräusche fern. Eine weitere Möglichkeit, mit Funktionstüren für mehr Sicherheit im Eigenheim zu sorgen, betrifft den Feuer- und Rauchschutz. Die Übergänge zum Beispiel zwischen dem Heizungskeller und dem Wohnbereich lassen sich mit einer entsprechenden Ausstattung der Tür wirksam absichern. Auch hier kommt es auf den jeweiligen Bedarf an: Die Angaben „T30“ für feuerhemmend und „T90“ für feuerbeständig geben die Zeit-Widerstandsklasse im Brandfall an. Der Fachhandel kann hierzu individuell beraten.

Sicherheit auch in der Garage

Neben Eingangs- und Zimmertüren, ist die Garage des Öfteren einer der wesentlichen Angriffspunkte am Haus.

Gegen Einbrecher, die mit etwas weniger subtilen Methoden vorgehen und das Tor direkt anzugreifen versuchen, hat ein spezieller Torantrieb etwas zu bieten. Beim Schließen des Tors wird das Garagentor durch den selbsthemmenden Torantrieb automatisch fest verschlossen, sodass es auch einen relativen guten Schutz gegen den Versuch bietet, es beispielsweise mit einer Brechstange und dem Einsatz roher körperlicher Gewalt aufzustemmen. Der Einbruchsschutz bleibt übrigens auch dann erhalten, wenn der Strom einmal ausfällt. Dank dem speziellen Notentriegelungssystem kann das Tor in jeder Position vom Torantrieb ein- und ausgekuppelt werden. So ist ein manuelles Öffnen und Verriegeln für solche Notfälle gegeben. Auf der Website der Firma Sommer mehr Informationen zur Sicherheitstechnik von Torantrieben sowie eine Auswahlhilfe, mit der sich der richtige Antrieb für jeden Tor-Typ und jede Größe schnell und einfach finden lässt.

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Natur in Technik – Fenster mit nachwachsenden Materialien

| Bauprodukte - NEWS | 25. Januar 2014

Natur in Technik – Fenster mit nachwachsenden Materialien – (djd/pt). Rohöl dürfte in den kommenden Jahrzehnten zum knappen Gut werden. Bei vielen Gegenständen des Alltags stellt sich daher die Frage, wie beispielsweise Kunststoffe aus nachwachsenden Materialien hergestellt werden können. Die Natur hält vielfältige Möglichkeiten bereit, die immer stärker erforscht werden. Zum Beispiel lassen sich aus den Samen des „Wunderbaums“ Ricinus communis Hartkunststoffe und Schaumstoffe für Isolierstege im Fensterbau auf nachhaltige Art herstellen. Auch bei Fensterdichtungen kommt Biotechnologie heute zum Einsatz – und zwar mit der Verwendung synthetischen Kautschuks auf Basis von Alkohol aus Zuckerrohr.

Moderne Aluminiumfenster mit Bestandteilen aus nachwachsenden Rohstoffen erreichen eine Wärmedämmung auf Passivhausniveau. Foto: djd/Schüco

Moderne Aluminiumfenster mit Bestandteilen aus nachwachsenden Rohstoffen erreichen eine Wärmedämmung auf Passivhausniveau.
Foto: djd/Schüco

Das Aluminium-Fenstersystem „AWS 90.SI+ Green“

von Schüco etwa erreicht mit solchen integrierten nachwachsenden Rohstoffen eine Wärmedämmung auf Passivhausniveau. Für Bauherren und Hausbesitzer verbindet sich damit ein doppelter Nutzen: Schon bei der Herstellung und Verarbeitung der Fenster wird durch die nachwachsenden Materialien weniger Treibhausgas in die Atmosphäre freigesetzt als bei konventionellen Rohstoffen – und im Betrieb helfen die Fenster aufgrund ihrer Dämmwirkung dabei, den Heizenergieverbrauch zu senken. Unter www.schueco.de/aluminium-fenster gibt es alle Informationen zu dieser geprüften Produktserie.

Schüco Fenster "AWS" in 90 Millimetern Bautiefe verbinden die Vorteile des Werkstoffs Aluminium mit Wärmedämmung auf Passivhausniveau, schonen die natürlichen Ressourcen und reduzieren die CO2-Emissionen. Foto: djd/Schüco

Schüco Fenster „AWS“ in 90 Millimetern Bautiefe verbinden die Vorteile des Werkstoffs Aluminium mit Wärmedämmung auf Passivhausniveau, schonen die natürlichen Ressourcen und reduzieren die CO2-Emissionen.
Foto: djd/Schüco

Bei Fenstern mit Wärmedämmung auf Passivhausniveau darf die Fensterfläche gern größer ausfallen - mit mehr Licht und weniger Wärmeverlust. Foto: djd/Schüco

Bei Fenstern mit Wärmedämmung auf Passivhausniveau darf die Fensterfläche gern größer ausfallen – mit mehr Licht und weniger Wärmeverlust.
Foto: djd/Schüco

Eine jährliche Prüfung durch ein unabhängiges Zertifizierungsverfahren gewährleistet, dass die angestrebten Inhalte an nachwachsenden Rohstoffen auch erreicht werden.

Durch den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in Fenstern werden bei der Herstellung und Verarbeitung weniger Treibhausgase freigesetzt. Darüber hinaus werden die natürlichen Ressourcen geschont. Foto: djd/Schüco

Durch den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in Fenstern werden bei der Herstellung und Verarbeitung weniger Treibhausgase freigesetzt. Darüber hinaus werden die natürlichen Ressourcen geschont.
Foto: djd/Schüco

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So machen Pool und Poolbecken auf Dauer Spaß

| Bauprodukte - NEWS | 17. Januar 2014

Tipps zur Planung: So machen Pool und Poolbecken auf Dauer Spaß
(mpt-13/353). Woran sollte man denken, ehe ein Swimmingpool geplant und gebaut wird?

Im ersten Schritt gilt es, den eigenen Bedarf und die persönlichen Ansprüche möglichst genau zu definieren. Je klarer die Vorstellungen, desto leichter hat es der Fachmann, ein exaktes Angebot zu formulieren. Wichtige Fragen sind beispielsweise, wie oft und lange der Pool genutzt werden soll, wie er beheizt werden soll und welche Art der Reinigung sich empfiehlt. Auch Lage und Größe des Gartens spielen eine wichtige Rolle sowie die Überlegung, ob das Becken eher für sportliches Training oder für Spiel und Spaß geplant wird.

Platz an der Sonne: Schattenarme Flächen sind ideal für den Pooleinbau. Foto: djd/D&W-Pool

Platz an der Sonne: Schattenarme Flächen sind ideal für den Pooleinbau.
Foto: djd/D&W-Pool

Aufstellbecken sind günstiger, fest eingebaute eleganter

Schwimmbecken gibt es in verschiedensten Arten und Bauweisen. Aufstellbecken werden ohne Aushubarbeiten einfach auf der Gartenfläche aufgestellt, sie sind in der Regel rund oder oval. Einbaubecken schließen mit dem Boden ab oder stehen nur wenig darüber hinaus. Kostengünstiger ist natürlich die Aufstellvariante, da keine Grabungsarbeiten nötig sind. Doch dank fertiger Beckenformen sind auch eingebaute Pools heute für Normalverdiener erschwinglich. Ob man eckige, runde oder natürlich geschwungene Formen bevorzugt, ist weniger eine Frage des Budgets als des Geschmacks und der Einbindung in die Gartenarchitektur. In Naturgärten wird man eher auf schwingende Formen, in strengeren Gartenanlagen eher auf geometrisch gerade Ecken setzen. Mit Bauelementen wie Styropool ist auch eine komplett selbst entwickelte Beckenform realisierbar. Becken, die teilweise in den Boden eingebaut sind und teilweise darüber hinausragen, bieten zum Beispiel interessante Möglichkeiten zum Einbau am Hang.

Mit verschiebbaren Abdeckungen kann ein Pool nicht nur im Sommer, sondern auch in den Übergangszeiten genutzt werden. Foto: djd/D&W-Pool

Mit verschiebbaren Abdeckungen kann ein Pool nicht nur im Sommer, sondern auch in den Übergangszeiten genutzt werden.
Foto: djd/D&W-Pool

Sonnenstrahlen nutzen: Wo passt der Pool am besten hin?

Nicht nur optische Erwägungen sollten eine Rolle spielen, wenn man den idealen Platz für einen Pool im Garten auswählt. Gut geeignet ist die Fläche, die am längsten von der Sonne erreicht wird, denn so können ihre Strahlen dazu beitragen, das Wasser warm zu halten und die Energiekosten zu verringern. Bäume spenden nicht nur Schatten, sondern lassen auch Schmutz und Blätter ins Wasser fallen, sie sollten daher mit etwas mehr Abstand zur Wasserfläche stehen. Darauf sollte man auch achten, wenn in einem neuen Garten Bäume und Sträucher gepflanzt werden.

Landschaftsgarten mit Wasser: Der Pool, der sich dem Garten anpasst. Foto: djd/D&W-Pool

Landschaftsgarten mit Wasser: Der Pool, der sich dem Garten anpasst.
Foto: djd/D&W-Pool

Sauberes Wasser zu jeder Zeit: Was ist dafür zu beachten?

Ein Pool, der fest in den Gartenboden eingebaut ist, wird in der Regel von einem ebenfalls fest installierten Filtersystem gereinigt. In sogenannten Sandfiltern befindet sich dafür ein spezieller, sehr feiner Sand aus Quarz, der Schmutz auffängt und ausfiltert. Das Volumen der Filteranlage muss ausreichend groß dimensioniert sein, hier ist fachmännischer Rat gefragt. Auch die Qualität und feine Körnung des Quarzsands hat Einfluss auf die Wasserqualität [http://www.duw-pool.de/index.php?article_id=27&clang=0]. Filter zum Einhängen sind ausreichend, wenn kleinere aufgestellte Becken zu reinigen sind. Statt Quarzsand enthalten sie in der Regel einen Schaumfiltereinsatz aus Polyurethan, der ausgewaschen und wiederverwendet werden kann. Zur Sicherung der Wasserqualität wird zusätzlich Chlor oder die sogenannte Salzelektrolyse genutzt. Letztere wandelt über ein Salzelektrolysegerät Salz zu Natriumhypochlorit. Das ist nicht nur gut für die Wasserqualität, sondern fördert auch Gesundheit und Wohlbefinden. Ähnlich wie im Meer wirkt das leicht salzige Wasser im Pool kreislaufanregend und kann Menschen mit Hautproblemen wie Neurodermitis Erleichterung bringen. Tipps und Hinweise zur Pflege des Wassers [http://www.zodiac-poolcare.de/Katalog/wasseraufbereitung-schwimmbad] gibt es beim Hersteller.

Richtig geplant, wird ein Pool zum Mittelpunkt des Freizeitlebens. Foto: djd/D&W-Pool

Richtig geplant, wird ein Pool zum Mittelpunkt des Freizeitlebens.
Foto: djd/D&W-Pool

Zusatzheizung: Wie bleibt warmes Wasser bezahlbar?

Für Wassertemperaturen zum Wohlfühlen kann in Mitteleuropa nicht ganz auf eine zusätzliche Heizung verzichtet werden. Statt Öl oder Gas nutzt man dafür heute am besten erneuerbare Energien. Eine Wärmepumpe als Poolheizung entnimmt nur rund ein Viertel der erzeugten Energie aus der Steckdose und entzieht den Rest, drei Viertel also, einfach aus der Luft. Wer Strom mit einer Solaranlage auf dem Dach selbst erzeugt, kann somit fast kostenneutral heizen. Damit die Wärme im Becken bleibt, benötigt auch der Pool wärmedämmende Maßnahmen. Das geht ganz einfach mit einer Abdeckplane für den Pool, die während der Nacht oder an frischen Tagen dafür sorgt, dass sich das Wasser nicht unnötig abkühlt. Bei Sonne kann sie sogar dazu beitragen, dass das Wasser sich durch die Kraft der auftreffenden Sonnenstrahlen aufwärmt. Zusätzlich bleibt ein gut abgedecktes Becken besser vor Schmutzeintrag geschützt, und Tiere oder Kinder können nicht ins Wasser fallen. Poolabdeckungen gibt es zum Verspannen, mit Kurbelantrieb oder mit bequemem Motorantrieb.

Gegenstromanlagen machen aus kleinen Schwimmbecken ein echtes Fitnesscenter. Foto: djd/D&W-Pool

Gegenstromanlagen machen aus kleinen Schwimmbecken ein echtes Fitnesscenter.
Foto: djd/D&W-Pool

Wie kann man das Becken auch dann nutzen, wenn die Außentemperaturen frisch sind?

Eine Poolüberdachung, die sich auf- und zuschieben lässt, dehnt die Badesaison deutlich aus. Sie verwandelt den Pool mit wenigen Handgriffen vom Freibad zum Hallenbad und wieder zurück. Je nach Wetterlage und Temperatur kann man so im Freien oder gut geschützt unter einer transparenten Abdeckung schwimmen. Überdachungen gibt es passend zu unterschiedlichen Becken in verschiedenen Formen und Ausführungen.

Wie macht man das private Badevergnügen noch sportlicher?

Gegenstromanlagen machen auch aus einem kleinen Becken eine echte Fitnessanlage, in der man trainieren kann, ohne ständig an den Beckenrand zu stoßen. Die Anlagen eignen sich zudem zur Massage unter Wasser oder als angenehme Luftsprudeldusche. Gegenstromanlagen lassen sich fest in einen Pool installieren oder auch einhängen.

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Mit Wärmepumpen können Hausbesitzer von der Energiewende profitieren

| Bauprodukte - NEWS | 15. Januar 2014

Mit Wärmepumpen können Hausbesitzer von der Energiewende profitieren
Selbst erzeugten Sonnenstrom und schwankende Strompreise nutzen (mpt-13/107) Erneuerbare Energien sollen bereits 2050 rund 80 Prozent unseres Strombedarfs decken, so die Pläne der deutschen Regierung. Um den Strom aus Wind, Wasser und Sonne dort nutzbar zu machen, wo er gebraucht wird, sind aber noch große Investitionen ins Stromnetz erforderlich. Das Netz soll in Zukunft zudem „smart“ werden und mit dem Stromkunden kommunizieren können. Stromzähler und Elektrogeräte mit der entsprechenden Technik können dann dem Verbraucher dabei helfen, preiswerte Stromtarife zu nutzen und den Verbrauch immer dann zu senken, wenn der Tarif steigt. Denn nach dem Willen der Netzbetreiber sollen die „Smart Grids“, die künftigen intelligenten Stromnetze, den Verbrauch über kurzfristig schwankende Tarife steuern. Wenn die Sonne scheint oder der Wind weht und in der Folge mehr Strom im Netz verfügbar ist, als gebraucht wird, sinkt der Tarif. An Tagen ohne Wind oder bei Nacht steigt der Tarif, wenn zu wenig Strom bereitsteht. Intelligente Geräte und Zähler gehen dann auf Stand-by und schalten ab.

Mit Wärmepumpen und Umweltwärme lässt sich echtes Wohlfühlklima im eigenen Zuhause auch ohne hohe Energiekosten erreichen. Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen

Mit Wärmepumpen und Umweltwärme lässt sich echtes Wohlfühlklima im eigenen Zuhause auch ohne hohe Energiekosten erreichen.
Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen

Das Stromangebot mit Wärmepumpen und Energie aus der Umwelt clever nutzen

Durch die Glättung des Stromangebots, das in den Netzen zur Verfügung steht, soll eine höhere Versorgungssicherheit hergestellt werden. Ein weiterer wichtiger Faktor, um die Schwankungen des Angebots auszugleichen, ist auch die Speicherung der Energie aus dem Netz. Auf relativ einfache Art und sehr effizient ist das bereits heute mit Wärmepumpen und Speichern für warmes Wasser möglich. Der Geschäftsführer des Wärmepumpen-Herstellers Ochsner sieht in dieser Technik große Möglichkeiten für die Zukunft. So sind alle Geräte des Herstellers bereits heute mit der entsprechenden Regelungstechnik ausgestattet und „Smart Grid-ready“. Die Steuertechnik macht es möglich, dass die Wärmepumpe den Speicher für warmes Brauchwasser und Heizung immer dann befüllt, wenn der Strom preiswert ist und damit Umweltwärme besonders günstig angezapft werden kann.

Wohlfühlen und Umwelt schonen: Wärmepumpen können einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten und mithilfe von umweltfreundlich erzeugtem Strom Wärme erzeugen. Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen

Wohlfühlen und Umwelt schonen: Wärmepumpen können einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten und mithilfe von umweltfreundlich erzeugtem Strom Wärme erzeugen.
Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen

Warmes Wasser bereiten, wenn das Netz ein Strom-Überangebot liefert

„Wenn die Wärmepumpe Smart Grid-ready ausgestattet ist, können Hausbesitzer mit der Energiewende zu Gewinnern werden“, ist sich Ochsner sicher. Die Effizienz der Nutzung von Elektrizität zu Erzeugung von warmem Wasser ist bereits heute mit einer modernen Wärmepumpe sehr hoch. Denn ca. drei Viertel der insgesamt erzeugten Wärmemenge entnimmt die Wärmepumpe gratis aus Umweltwärme, die aus dem Boden oder der Luft stammen kann. Lediglich das letzte Viertel wird durch Strom gedeckt, den die Wärmepumpe für ihren Antrieb benötigt. So kann man einen Wärmevorrat aus Umweltwärme mit billiger Elektrizität erzeugen und dann nutzen, wenn die Strompreise nach oben gehen.

Umweltwärme für Hochpreisphasen auf Vorrat speichern

Beim „Power to heat“-Konzept des Wärmepumpenherstellers liefert die Wärmepumpe im Normalbetrieb bei mittleren Strompreisen stets die gewünschte Standardtemperatur fürs Heizwasser, die je nach Haus und Anforderungen zum Beispiel bei 35 oder 50 Grad eingestellt sein kann. Wenn der Strompreis unter einen definierbaren Wert sinkt, kann die Wärmepumpe eine erhöhte Solltemperatur im Speicher erzeugen, die man beispielsweise mit 65 Grad definieren kann. Damit ist ein Wärmevorrat aus Umweltwärme vorhanden, der das Haus versorgt, wenn der Strompreis gerade sehr hoch ist. Die Anlage kann dann auf Stand-by gehen und den Wärmevorrat nutzen, bis die Preise wieder nach unten gehen. Wer mehr über Wärmepumpen mit „Smart Grid-ready“-Steuerungstechnik wissen möchte, findet unter (http://www.ochsner.de) mehr Infos.

Private Energiewende voll im Griff: Heizung und Warmwasserbereitung mit Wärmepumpe und günstigem Strom aus Erneuerbaren Energien. Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen

Private Energiewende voll im Griff: Heizung und Warmwasserbereitung mit Wärmepumpe und günstigem Strom aus Erneuerbaren Energien.
Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen

Selbst erzeugten Strom nutzen und von Umweltwärme doppelt profitieren

Bevor die Smart Grids Wirklichkeit werden, können Wärmepumpen mit „Smart Grid ready“-Steuerungen bereits den Strom einer Photovoltaikanlage auf dem Dach nutzen. Wenn die Solarstromanlage an sonnigen Tagen viel Strom liefert, kann die Wärmepumpe diese Gratis-Energie nutzen, um einen Wärmevorrat anzulegen. Die gespeicherte Wärme kann dann an trüben Tagen oder nachts zur Versorgung der Heizung und fürs warme Wasser genutzt werden. Da die Wärmepumpe aus einem Teil Strom rund vier Teile Wärme erzeugt, rechnet sich die Eigennutzung des Solarstroms besonders gut. Stromüberschüsse aus der Photovoltaikanlage werden wie gewohnt gegen Bezahlung ins öffentliche Netz eingespeist.

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Wandheizungen nachrüsten: mehr Komfort bei weniger Energieverbrauch

| Bauprodukte - NEWS | 14. Januar 2014

Wandheizungen nachrüsten: mehr Komfort bei weniger Energieverbrauch – (mpt-13/115). Wer zugleich das eigene Portmonee schonen und dabei den Umweltschutz unterstützen möchte, findet im Haus zahlreiche Möglichkeiten, Energie zu sparen. Ein Hauptgrund für unnötig hohe Kosten sind nicht mehr zeitgemäße Heizungen. Eine sparsame und umweltfreundliche Alternative stellen Flächenheizungen dar. Im Folgenden gibt es Tipps dazu, wie sich die Systeme nachrüsten lassen und welche Vorteile Wandheizungen bieten.

Wandheizungen spenden angenehme Wärme - und sind dabei zudem besonders energiesparend. Foto: djd/Uponor GmbH

Wandheizungen spenden angenehme Wärme – und sind dabei zudem besonders energiesparend.
Foto: djd/Uponor GmbH

Modernisieren lohnt sich

Grundsätzlich gilt: Um das passende Heizungssystem für das eigene Zuhause zu finden, sollte man stets einen Fachhandwerker hinzuziehen. Schließlich sollten alle Komponenten gut aufeinander abgestimmt sein. Der Experte kann vor Ort eine Analyse der vorhandenen Installation vornehmen und gezielte Vorschläge zum Energiesparen machen. Je älter die Heizungsanlage, desto lohnender und sinnvoller ist naturgemäß die Modernisierung. Sollte etwa der Heizkessel bereits seit 15 Jahren oder mehr in Betrieb sein, wird nach Meinung vieler Experten ein Austausch dringend notwendig. Durch die eingesparten laufenden Heizkosten amortisiert sich der Wechsel auf einen Brennwertkessel oder auf regenerative Systeme wie zum Beispiel Wärmepumpen von selbst.

Flächenheizungen sparen Energie

Doch dieser Part betrifft lediglich die Wärmeerzeugung. Ebenso wichtig ist es, genau hinzuschauen, auf welche Weise die Wärmeverteilung in den eigenen vier Wänden erfolgt. Heute haben in bundesdeutschen Haushalten die klassischen Heizkörper – oder auch Radiatoren – eindeutig noch die Oberhand. Dabei gibt es mit Flächenheizungen heutzutage Lösungen, die nicht nur deutlich komfortabler sind, sondern zugleich helfen, weitere wertvolle Heizenergie einzusparen. Der Grund dafür sind die niedrigeren Vorlauftemperaturen der Flächenheizungen im Vergleich zu Radiatoren. Damit senken sie den Verbrauch nachhaltig, ohne jegliche Einbuße beim Wohnkomfort. Durchschnittlich lassen sich so Einsparungen von bis zu zwölf Prozent erzielen, in Verbindung mit einer Wärmepumpe sogar noch mehr.

Angenehme Wärme im Haus

Flächenheizungen lassen sich dabei auch im Altbau nachrüsten – und zwar hoch flexibel, sowohl zur Montage auf dem Boden, an der Wand oder unter der Zimmerdecke. Doch was hat es mit dem Thema Wohnkomfort auf sich? Ein starkes Plus der Flächenheizung im Vergleich zum klassischen Heizkörper ist, dass die Wärme gleichmäßig über eine große Fläche an den Raum abgegeben wird – dieser wird somit besonders gleichmäßig erwärmt. Die Wärme wird von vielen als deutlich komfortabler und angenehmer empfunden. Gut zu wissen für Allergiker: Die Flächenheizung verursacht anders als ein Radiator keine Aufwirbelungen von Staub.

Moderne Technik für den Altbau: Wandheizungen lassen sich heutzutage ohne Probleme auch nachträglich installieren. Foto: djd/Uponor GmbH

Moderne Technik für den Altbau: Wandheizungen lassen sich heutzutage ohne Probleme auch nachträglich installieren.
Foto: djd/Uponor GmbH

Wandheizungen nachrüsten: praktische Lösung für den Altbau

Viele gute Gründe sprechen heutzutage also für die Flächenheizung – nicht nur beim Neubau, sondern ebenso in Altbauten. Mit Lösungen für die Renovierung wird Hauseigentümern dabei der Umstieg auf die Energiesparsysteme besonders leicht gemacht. Ob die Wärme aus dem Boden oder der Wand gespendet wird, hängt wiederum von den baulichen Gegebenheiten und verschiedenen Faktoren ab. Eine Flächenheizung für den Boden bietet sich insbesondere an, um geflieste Böden, zum Beispiel im Badezimmer, angenehm zu erwärmen.

Flächenheizung für Boden oder Wand

Allerdings ist nicht jedes Zimmer für eine Fußbodenheizung prädestiniert. Wo beispielsweise der Boden nicht verändert kann oder dies einen größeren Aufwand nach sich ziehen würde, ist die nachträgliche Installation einer Wandheizung eine mögliche Alternative. Die Montage einer Wandheizung lässt sich heute in vielen Räumen problemlos realisieren, und das im besonders schnellen und einfachen Trockenbauverfahren. Lösungen wie zum Beispiel „Renovis“ vom Hersteller Uponor (uponor.de/renovierung) sind eigens für diesen Zweck konzipiert. Nach Herstellerangaben ist die Verarbeitung so einfach, dass sich bis zu drei Räume an nur einem Tag mit der Wärme aus der Wand ausstatten lassen. Der Fachhandwerker bringt dafür zunächst eine Unterkonstruktion an der Wand an, auf diese werden die Gipskartonplatten, welche die Heizungsrohre tragen, befestigt. Der Anschluss an das Heizsystem im Haus erfolgt schließlich mit einem Tichelmann-Verteiler.

Modernisierung in Etappen

Fertig ist bereits die Heizungsmontage, anschließend kann die Wand, ganz wie man möchte, gestaltet werden – mit Farbe, Putz oder einer Tapete. Übrigens: Nicht zwangsläufig muss für den Wechsel auf eine Flächenheizung das gesamte Haus in einem Schritt modernisiert werden. Stattdessen ist es möglich, auch einzelne Zimmer mit der Wandheizung auszustatten und in das vorhandene Radiatoren-System einzubeziehen. So kann die Modernisierung Raum für Raum erfolgen – passend auch zum eigenen Budget.

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Aufholjagd im Altbau

| Bauprodukte - NEWS | 10. Januar 2014

Aufholjagd im Altbau – EnEV 2014: Mit höheren Standards im Neubau nimmt auch der Sanierungsbedarf zu
(djd/pt). Lange wurde diskutiert, die Einführung immer wieder verschoben, doch nun ist es amtlich: Ab Mai 2014 tritt die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) in Kraft. Viele der Regelungen betreffen dabei neue Eigenheime. So müssen ab 2016 Neubauten beim Jahresprimärenergieverbrauch um mindestens 25 Prozent sparsamer sein als Häuser gemäß der alten Standards aus der EnEV 2009. Doch der Weg zu einer immer besseren Energieeffizienz setzt auch Eigentümer von Altimmobilien unter Zugzwang: Wer nicht handelt, riskiert, dass die Kluft zwischen zukunftsweisenden Energiesparhäusern und dem eigenen Altbau immer größer wird. Ein zu hoher Energieverbrauch jedoch kann auf mittelfristige Sicht die Vermietbarkeit und den Wert beeinträchtigen.

Für den Neubaubereich gelten ab 2016 nochmals strengere energetische Standards. Für Besitzer von Altimmobilien bedeutet dies einen erhöhten Sanierungsbedarf. Foto: djd/Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V. GDI/IVH

Für den Neubaubereich gelten ab 2016 nochmals strengere energetische Standards. Für Besitzer von Altimmobilien bedeutet dies einen erhöhten Sanierungsbedarf.
Foto: djd/Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V. GDI/IVH

Fahrplan zur Sanierung

Hausbesitzer, die vorausschauend handeln, sollten sich daher mit den Möglichkeiten einer energetischen Sanierung beschäftigen, empfiehlt Marianne Tritz, Geschäftsführerin beim Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V. (GDI). „Neubauten setzen spätestens ab 2016 neue Standards. Schon heute orientieren sich die meisten Bauherren an den neuen Vorgaben. Altimmobilien, die weiterhin unnötig viel Energie verbrauchen, werden somit nochmals an Attraktivität verlieren.“ Sie empfiehlt Hausbesitzern daher, einen unabhängigen, zertifizierten Energieberater einzuschalten und einen individuellen Sanierungsfahrplan zu erstellen. Experten vor Ort sowie viele weitere nützliche Informationen rund um die Dämmung findet man unter www.gutgedaemmt-geldgespart.de.

Ungedämmte Dachgeschosse und Fassaden sorgen in Altbauten für kostspielige Energieverluste. Foto: djd/Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e. V. (IVPU)

Ungedämmte Dachgeschosse und Fassaden sorgen in Altbauten für kostspielige Energieverluste.
Foto: djd/Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e. V. (IVPU)

Dämmen lohnt sich

Den ersten Schritt zu einer besseren energetischen Bilanz im Altbau stellt in aller Regel die Dämmung dar. „Noch bevor man über eine neue Heizung oder andere Maßnahmen nachdenkt, sollte man die Energieverluste minimieren. Studien zeigen, dass sich eine Wärmedämmung von selbst amortisiert“, so Marianne Tritz weiter. So gehe allein über ein ungedämmtes Dach bis zu 30 Prozent Heizenergie verloren. Eine Dämmung der Fassade spare bis zu 25 Prozent ein, bei der Kellerdecke seien 15 Prozent möglich. „Die Sanierung lohnt sich gleich mehrfach: für die Umwelt, finanziell durch eingesparte Heizkosten und langfristig, was den Werterhalt der eigenen Immobilie betrifft“, sagt die Expertin. Dies macht auch die EnEV 2014 deutlich: So sieht die Neuregelung einen Mindestwärmeschutz für das Dachgeschoss in Altbauten vor. Wie groß der Nachholbedarf im eigenen Haus ist, um diese Dämmpflicht zu erfüllen, kann ebenfalls der Energieberater in einer individuellen Analyse klären.

Eine energetische Sanierung macht sich mit Einsparungen bei den Heizkosten von 50 Prozent und mehr bezahlt. Foto: djd/Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V. GDI/D.Heinemann

Eine energetische Sanierung macht sich mit Einsparungen bei den Heizkosten von 50 Prozent und mehr bezahlt.
Foto: djd/Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V. GDI/D.Heinemann

— Daten/Fakten oder Kurztext —
Energieausweis sorgt für Durchblick

(djd). Mit der Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) gewinnt auch der Energieausweis an Bedeutung. Er wird optisch überarbeitet und in Energieeffizienzklassen aufgeteilt, so dass die Einordnung – ähnlich wie bei Haushaltsgeräten bekannt – auf einen Blick erkennbar ist. „Die energetischen Kennwerte eines Gebäudes müssen künftig in Immobilienanzeigen veröffentlicht werden, der Energieausweis ist an den Käufer oder Mieter eines Gebäudes auszuhändigen“, erklärt Marianne Tritz, Geschäftsführerin beim Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V. (GDI).

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